Adoptierstube im Fressnapf bietet neue Möglichkeiten zur Vermittlung

fressnapf_thumbEs ist ein Pilotprojekt mit bundesweiter Strahlkraft. Im Fressnapf XXL München eröffnet die erste Adoptierstube für Reptilien. Partner des Marktes ist die Auffangstation für Reptilien, München e.V.. Sie profitiert in mehrfacher Hinsicht: Der Markt verzichtet auf den Verkauf eigener Reptilien und die Auffangstation nutzt die frei gewordenen und professionell eingerichteten Anlagen unentgeltlich. So kann ein Teil der Tiere im Markt vorgestellt und hoffentlich erfolgreich an neue Besitzer vermittelt werden. Die dabei geleisteten Spenden fließen ohne Abzüge an die Station. Dass eine Entlastung wichtig ist, zeigt ein Blick auf die Zahlen: Seit den Anfängen der Reptilienauffangstation mit rund 150 Tieren Mitte der neunziger Jahre werden heute bis zu 1.200 Tiere jährlich abgegeben. Das stellt das Team insbesondere vor räumliche Probleme, die nun im Fressnapf XXL an der Lotte-Branz-Straße 14 wenigstens teilweise gelöst werden. Auch der Deutsche Tierschutzbund begrüßt die Kooperation und unterstützt das erste bundesweite Projekt dieser Art als Fürsprecher.

adoptierstube05In der Terraristik ist eine sorgfältige Versorgung und Vermittlung der Tiere wesentlich komplizierter, stellen sich doch neben räumlichen auch große technische, haltungs- und versorgungsrelevante Anforderungen. „Wir sind froh und glücklich mit unserer Entscheidung, unsere professionelle Anlage künftig unentgeltlich der Reptilienauffangstation als langjährigem Partner zur Verfügung zu stellen“, betonen Günter Arndt und Matthias Ullwig als Inhaber des Fressnapf-Marktes an der Lotte-Branz-Straße. Die eigenen Tiere aus dem Markt sind in der Zwischenzeit verkauft bzw. vermittelt worden. „Die Reptilienauffangstation leistet bundesweit hervorragende Arbeit, ist aber am Ende seiner räumlichen Kapazität angelangt. Die räumliche Nähe zur sieben Kilometer entfernten Kaulbachstraße bietet eine echte Entlastung und Unterstützung dieser so wertvollen Arbeit“, unterstreicht Dr. Olaf Türck, Leiter des tierärztlichen Dienstes bei Fressnapf. Er hat die Gespräche zwischen dem Markt und der Station begleitet. „Wir haben im Schnitt 500-600 Tiere bei uns an der Kaulbachstraße. Die Anlage im Fressnapf-Markt bietet uns die Chance, ganz gezielt neue mögliche Tierhalter für eine Vermittlung unserer Reptilien ansprechen zu können“, sind Dr. Markus Baur, Stationsleiter und Patrick Boncourt als Sprecher der Reptilienauffangstation gleichsam motiviert wie dankbar.

 

Weitere Informationen zur Fressnapf Adoptierstube finden Sie auch hier:
www.tierwelt-muenchen.de

 

 

 

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Fotos: © Fressnapf | Marion Vogel

 

 

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