Besuch auf der Internationalen Handwerksmesse

Am 07.03.2018 war die Auffangstation geladener Gast bei der Eröffnung der 70. Internationalen Handwerksmesse im Messezentrum München.

Unter dem Leitmotto „Zukunft“ wurden bei der Eröffnungsveranstaltung zukunftsorientierte Betriebe vorgestellt, die für Generationswechsel und moderne Innovationen stehen. Hier wurden Modelle vorgestellt, die modern weltoffene, visionsbasierte und zukunftsorientierte Konzepte umsetzen: Im Vordergrund stehen Themen wie den ganz eigenen Weg beschreiten; die moderne Umsetzung von Ideen; weitergehende, kundenorientierte individuelle Serviceleistungen; ein offener dienstleistungsorientierter Umgang mit Kunden und Kundenwünschen; der Mut, eigene Ideen und Visionen im Betrieb und im Service umsetzen; Kundennähe; Vernetzung und Nutzung moderner Medien, vom Smartphone bis zu Social Media; branchenübergreifende, offene Sicht und Aktivitäten auch im Team und mit den Kunden …
In einer Diskussion wurde aber auch mehr Romantik neben Professionalität und Service gefordert, was bedeutet, Visionen zu entwickeln und hoch aufgehängte Ziele und Ideen zu verfolgen, weil sie dem Betrieb wichtig sind. All das macht die Auffangstation ganz selbstverständlich und schon seit langer Zeit. Wir sind kein bloßer Aufbewahrungsort oder Sanatorium für Tiere, die niemand mehr haben will. Vielmehr haben wir das Ziel, den Tieren in unserer Obhut möglichst gute und – wo immer möglich – naturnahe Lebensbedingungen zu bieten, auch wenn das oft sehr aufwändig ist.

Die Tiere, die bei uns leben, sollen ein Heim haben.

Diese Vision versuchen wir auch unseren Volontären und Auszubildenden mitzugeben.
Tiere zu halten und zu versorgen ist eine Sache, Fortschritte in der Tierpflege und -haltung zu erreichen und zu erkämpfen eine andere. Dies tun wir durch Führungen, Schulungen, Seminare, intensive Verbandsarbeit und Veröffentlichungen sowie Vorträge, aber auch aktiv in der Politik und als Experten, die Behörden wie Privatleuten ihr Wissen zur Verfügung stellen.

Aufklärung ist dabei ebenso wichtig wie Networking und die Tatsache, dass die Auffangstation und ihre Mitarbeiter eine Schnittstelle sein wollen zwischen Politik, Tierhaltern, Tierschutz, Artenschutz, Naturschutz, Zuchtprojekten, Zoos und der Wissenschaft. Hier sollen nicht nur Einzelfälle abgearbeitet werden, sondern Bewusstsein geschaffen und Wissen vermehrt und vermittelt werden.
Neben dem zentralen Thema unserer Arbeit: Das Tier und seinen Bedürfnisse, steht immer die Kommunikation und die Kooperation im Vordergrund. Dabei arbeiten wir nicht wie andere Betriebe mit „toten“ Werkstoffen wie Holz, Metall oder Stein. Wir können unser Konzept und Motto „Wissen schützt Tiere!“ nicht durch profitorientiertes, marktwirtschaftliches Arbeiten umsetzen. Unsere Arbeit generiert keine Finanzmittel, sondern benötigt sie dringend.

Und dazu benötigen wir Ihre Unterstützung! Vielen Dank!