Deutscher Tierschutzbund spendet Einsatzfahrzeug an die Auffangstation

Eine besondere Überraschung hat die Auffangstation für Reptilien, München e.V. vom Deutschen Tierschutzbund erhalten: Der Dachverband übergab dem Verein ein neues Einsatzfahrzeug, das die tägliche Tierschutzarbeit erleichtern soll. Zum Einsatz kommen soll der Wagen bei Tierrettungen, den obligatorischen Transporten von Arbeits- und Futtermitteln und allem anderen, was die Auffangstation tagtäglich benötigt. Das Auto ist auffällig bedruckt: auf der einen Seite mit einem Motiv des Haustierregisters des Deutschen Tierschutzbundes und auf der anderen Seite mit einem Katzenmotiv mit Spendenaufruf.

„Unsere Tierschutzvereine und Tierheime sind für den praktischen Tierschutz vor Ort unverzichtbar“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Tag für Tag kämpfen wir gemeinsam dafür, Tieren ein besseres Leben zu ermöglichen. Obwohl die Wagen zur notwendigen Grundausstattung gehören, können viele Tierheime die Anschaffungskosten kaum noch tragen, weil Rücklagen aufgebraucht sind und die Kommunen zu wenig unterstützen.“ Aus diesem Grund hatte der Dachverband der deutschen Tierschutzvereine und Tierheime bereits im letzten Jahr 54 Wagen an Mitgliedsvereine übergeben. Die Übergabe der ersten 31 von weiteren insgesamt 80 Wagen fand am 8. September im brandenburgischen Linthe statt.

„Das neue Einsatzfahrzeug kommt gerade zur rechten Zeit“, bedankt sich Dr. Markus Baur, Leiter und Vorsitzender der Reptilienauffangstation, “Unser bisheriges Auto war schon ziemlich in die Jahre gekommen und hätte in den nächsten Monaten zwangsläufig ausgetauscht werden müssen – für unseren Verein wäre dies mit hohen Kosten verbunden gewesen. In diesem Sinne möchten wir uns für das perfekte Timing und die großzügige Spende des Deutschen Tierschutzbundes hiermit recht herzlich bedanken.”

Die Tierhilfewagen sind mithilfe der Fachexpertise des Deutschen Tierschutzbundes speziell für den Transport von lebenden Tieren ausgestattet. So sorgen Klimaanlage und Entlüftung für angenehme Temperaturen und Luft bei jeder Wetterlage – auch im geräumigen Ladebereich, wo die Tiere untergebracht sind. Die Installation eines Trenngitters gewährleistet die verkehrsrechtlichen Auflagen für einen gesicherten Transport, gleichzeitig erlaubt es dem Fahrer den Laderaum jederzeit einzusehen. Die blickdichten Seitenfenster des Ladebereichs minimieren die optischen Reize für die Tiere während der Fahrt und senken somit den Stresspegel. Als weitere Unterstützung absolvierten die Vereine bei der Übergabe ein Fahrsicherheitstraining und eine Theorieschulung zur Sicherung der Tiere auf dem ADAC-Trainingsgelände in Linthe.