Exoten ziehen in Münchner Gefängnis um

Seit dieser Woche wohnen drei Leopardgeckos und eine Bartagame nicht mehr in der Reptilienauffangstation, sondern in der Münchner Justizvollzugsanstalt Stadelheim. Die Tiere sollen im Rahmen eines neuen Pilotprojektes dazu beitragen, dass Häftlinge Mitgefühl und Respekt für sie entwickeln und so letztlich auch in der täglichen Pflege Verantwortung übernehmen. Den Verlauf des Projektes sowie die Gesundheit der Tiere werden Mitarbeiter der Auffangstation für Reptilien, München e.V. regelmäßig kontrollieren.

 

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Die Idee für diese Zusammenarbeit hatten zwei Mitarbeiterinnen der JVA, nachdem sie in der Auffangstation an einer Führung teilgenommen hatten. Schnell wurde die Idee einer Terrarienanlage im Gefängnis-Klassenraum diskutiert und für gut befunden, so dass ein erster Besuch unserer Mitarbeiter bereits Anfang des Jahres stattfand. Dabei war Stationsleiter Dr. Markus Baur sehr beeindruckt vom Enthusiasmus der Häftlinge und kann sich auch eine langfristige Fortführung und Ausweitung des Projektes gut vorstellen.

 

 

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