Nach dem Tod von Rudolf Hoffmann:
Auffangstation behält Kurs bei

hoffmannNach dem Tod des Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Rudolf Hoffmann richten der amtierende Vorstand sowie die Mitarbeiter der Auffangstation für Reptilien, München e.V. ihren Blick nach vorne. Oberste Priorität der Reptilienschützer ist es, den Grundsätzen und Visionen von Rudolf Hoffmann auch weiterhin treu zu bleiben und sich gemäß dem Vereinsmotto „Wissen schützt Tiere“ für eine Welt einzusetzen, in der die Haltung exotischer Heimtiere mit Sachkunde und Verantwortungsbewusstsein betrieben wird. Um in diesem Sinne die reibungslose Arbeit des Vorstandes und der Station auch weiterhin gewährleisten zu können, wird der Verein in Kürze eine Mitgliedervollversammlung einberufen und Vorstandswahlen durchführen.

„Wir werden trauern, aber wir werden in Deinem Sinne weiter arbeiten und unser gemeinsames Werk vollenden – für die Tiere und für Dich“, so der Stationsleiter der Reptilienauffangstation Dr. Markus Baur in einem Nachruf. Wenn auch recht plötzlich, so kam der Tod von Prof. Hoffmann für den Verein doch nicht gänzlich unerwartet. Bereits in den Monaten  zuvor hatte sich der gesundheitliche Zustand des 74-jährigen Veterinärmediziners verschlechtert, so dass er selbst noch zu Lebzeiten die Gelegenheit nutzte, um alle notwendigen Angelegenheiten im Rahmen seiner Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender zu regeln und zu übergeben. „Wir können von Glück sagen, dass wir einen so gewissenhaften Chef hatten“, berichtet Markus Baur, „ Es war ihm ganz offensichtlich ein wichtiges Anliegen, dass die Reptilienauffangstation, auch nachdem er nicht mehr aktiv würde mitarbeiten können, unter geregelten Verhältnissen ihrer Arbeit nachgehen kann.“  So wurden alle übrigen Vorstandsmitglieder rechtzeitig über die gesundheitlichen Probleme von Herrn Hoffmann informiert und alle notwendigen Vollmachten erteilt, um gar nicht erst die ansonsten üblichen bürokratischen Hürden entstehen zu lassen.
Und auch die Marschrichtung für das geplante Neubauprojekt in der Gemeinde Neufahrn wurde von dem Vorsitzenden  noch einmal ganz klar abgesteckt und bestätigt. „Es war der Traum von Rudolf Hoffmann, dass dieses Projekt Wirklichkeit wird“, schildert Markus Baur seine Eindrücke, „ Daran werden wir auch weiterhin festhalten und uns mit aller Kraft dafür einsetzen, dass dieser Traum in Erfüllung geht.“ Schon jetzt ist in den Baukonzepten von der neuen ‚Rudolf-Hoffmann-Reptilienauffangstation‘ die Rede. „Der unermüdliche Einsatz und das Lebenswerk dieses wunderbaren Menschen verdienen es, dass man ihn entsprechend würdigt“, meint Baur dazu.

 

 

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu. Datenschutzerklärung