Wenn 2.000 Reptilien umziehen wollen

Ein Artikel über unseren geplanten Umzug im Münchner Wochenanzeiger

München · Es ist das wohl ungewöhnlichste Büro Münchens. Wenn Dr. Markus Baur E-Mails abruft, schauen ihm Schildkröten über die Schulter. Er ist Leiter der Auffangstation für Reptilien. Der Verein, der Reptilien in Not ein Heim gibt, schlägt seinen eigenen Rekord, denn „die letzte ‚Volkszählung‘ ergab, dass hier so viel Tiere stationiert sind, wie noch nie zuvor“.

Auf über 2.000 Quadratmeter kommen etwa 2.000 Tiere – und 16 Mitarbeiter nicht zu vergessen. Daher werden die Kriechtiere (und Tierärzte, Tierpfleger und Bürokräfte) in eine neue Bleibe umziehen. In Neufahrn, Landkreis Freising, hat der Münchner Verein bezahlbaren Boden gefunden. „Es wird eine große freie Fläche geben und die Auffangstation für Reptilien vergrößert sich sodann auf rund 2 Hektar“, so Dr. Baur. So ein großes Bauvorhaben wird aber noch dauern und so wird die Auffangstation auch in den kommenden Jahren noch im Erdgeschoss des Veterinärmedizinischen Instituts der Universität München sein. Sie ging ursprünglich aus der Klinik für Reptilien der tierärztlichen Fakultät hervor. „Wir fühlten uns wie die Made im Speck, hier bei der LMU zu sein, doch wir brauchen den Umzug.“

„Keine übertriebene Angst vor Schlangen haben“. Dr. Baur möchte, dass man für Schlangen auch ein Herz hat. Im Bild rekelt sich graziös eine Madagaskar-Boa um die Hände und Arme des Wochenblatt-Reporters. Foto: Daniel Mielcarek

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https://www.wochenanzeiger.de/article/227317.html

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